Über das Land verteilte, hochgenau bestimmte Lagefestpunkte bzw. Trigonometrische Punkte bilden die Grundlage für ein einheitliches Lagefestpunktfeld. Seit 2004 ist das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung nur noch für Lagefestpunkte der Hierarchiestufen C und D zuständig. Das Trigonometrische Lagefestpunktfeld zur Realisierung des historischen Lagebezugssystems DHDN90 (Deutsches Hauptdreiecksnetz 1990) wurde in Bayern im Jahre 2004 eingestellt. Der amtliche Geodätische Raumbezug wird seitdem durch GNSS-Messungen (Globale Navigationssatellitensysteme) im Geodätischen Grundnetz realisiert. Für alle Punkte liegen Koordinaten im ETRS89 (EPSG: 6258) vor. Lagefestpunkte können als Datenblatt (mit Skizze) oder als Punktliste (ohne Skizze) abgegeben werden.
Raumbezug
Lage der Geodaten (in WGS84)
SW Länge/Breite | NO Länge/Breite | |
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8.945°/47.248° | 13.909°/50.564° |
Erläuterung zum Raumbezug |
Bayern |
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Koordinatensystem |
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Weitere Verweise (4)
Nutzung
Nutzungsbedingungen |
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Zugriffsbeschränkungen |
Es gelten keine Zugriffsbeschränkungen |
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Fachinformationen
Informationen zur Geodatenressource
Zusammenfassung der Herkunftsangaben |
- Die ETRS-Koordinaten der Lagefestpunkte Hierachiestufe C wurden 2003 zusammen mit den SAPOS-Referenzstationen neu ausgeglichen. Im zweiten Schritt erfolgte die Neuberechnug der Hierachiestufe D (Verdichtung des C-Netzes) mit GNSS-Messungen. Die ETRS-Koordinaten sind daher als homogen anzusehen. Bedingt durch den Aufbau und die Einmessung der Lagefestpunkte im historischen GK-System kann es in den übrigen Netzen bei einzelnen Punkten zu größeren Netzspannungen kommen. Die Berechnung kartesischer GK-Koordinaten erfolgte über im Felde durchgeführte Richtungs- und Streckenmessungen zu benachbarten Lagefestpunkten. Bei den später in das ETRS-System transformierten Koordinaten können daher Netzspannungen von max. 15 cm auftreten. - - |
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